Wo die Tabelle scheitert
Zahlen werden von Hand angepasst, jemand vergisst den Abgang, und die Liste stimmt nach drei Wochen nicht mehr. Wer wann etwas entnommen hat, steht nirgends. Dann wird doppelt bestellt oder zu spät.
Was das Werkzeug kann
- Artikelliste mit Nummer, Bezeichnung, Einheit und Lagerort.
- Zugang und Abgang als Buchung mit Datum und Namen.
- Mindestbestand: Bei Unterschreitung erscheint der Artikel in einer Nachbestellliste.
- Inventur-Ansicht, in der du Zählwerte erfasst und Abweichungen siehst.
- Suche nach Artikel, Lieferant oder Lagerort.
So würde es ablaufen
- Wir schauen uns deine bestehende Liste an und besprechen, was daran gut funktioniert.
- Wir legen fest, wer buchen darf und ob mit Handy oder Rechner gebucht wird.
- Ein Klick-Prototyp zeigt die Eingabemasken.
- Danach wird gebaut, und du importierst deine bestehende Liste.
Grenzen
- Das Werkzeug ist keine Buchhaltung und bewertet Bestände nicht steuerlich.
- Scanner, Etikettendruck oder Anbindung an einen Online-Shop sind größere Erweiterungen. Wir benennen sie vorab als eigene Schritte und rechnen sie nicht mit ein.
- Es kennt nur das, was gebucht wird. Wer nicht bucht, macht die Zahlen unzuverlässig. Das lösen wir mit einfachen Abläufen, nicht mit Technik allein.
Wann es nicht passt
Bei vielen hundert Bewegungen täglich, Chargenverfolgung oder Pflichten zur Rückverfolgbarkeit (etwa bei Lebensmitteln oder Medizinprodukten) ist spezialisierte Software besser. Wir sagen dir das offen im Vorgespräch.
Datensicherung
Bestandsdaten sind Geschäftskapital. Wir besprechen mit dir, wo gesichert wird und wie du die Liste jederzeit als Tabelle exportieren kannst, damit du nicht abhängig wirst.
Dein erster Schritt: Anfrage senden, Angebot und Rechnung bekommst du per E-Mail.
Ein Gedankenbeispiel (erfunden)
Eine kleine Werkstatt lagert Schrauben, Dichtungen und Verbrauchsmaterial. Für jeden Artikel gilt ein Mindestbestand. Beim Entnehmen tippt die Mitarbeiterin die Menge in eine einfache Maske. Fällt der Bestand unter die Grenze, taucht der Artikel auf der Nachbestellliste auf. Das Beispiel ist erfunden und zeigt nur den Grundablauf.
Fragen, die sich lohnen
- Wie viele Artikel sind es wirklich, und wie viele davon sind kritisch?
- Wer bucht ab: eine Person oder alle?
- Wie viel Genauigkeit brauchst du? Stückzahlen oder grobe Mengenstufen?
- Willst du Lieferanten und Preise mitpflegen?
Typische Fehler
Eine zu feine Erfassung. Wer jede Schraube einzeln bucht, gibt irgendwann auf. Für Kleinteile eignen sich grobe Stufen wie voll, halb, leer.
Was du mitbringen solltest
- Deine bestehende Artikelliste
- die Lagerorte
- wer bucht
- Mindestmengen für die wichtigsten Artikel
- Lieferanten für Nachbestellungen
Woran du nach den ersten Wochen siehst, ob es passt
Beobachte: Ob wirklich gebucht wird, ob Zahlen mit der Zählung stimmen, ob die Nachbestellliste verwendet wird. Wir bauen bewusst keine große Erfolgsmessung ein, sondern besprechen nach der Einführung kurz, was gut läuft und was nicht. Ehrlich ist auch ein Ergebnis wie: Das brauche ich doch nicht.
Wann etwas anderes besser ist
Brauchst du Chargen, Scanner oder Anbindung an einen Shop, ist ein Warenwirtschaftssystem oft passender. Maßarbeit passt für schlichte, übersichtliche Läger.
Kosten und Einordnung
Zur Einordnung: Der erste Schritt „Software-Idee klären“ kostet 490 €, ein „Klick-Prototyp“ 790 €. Weitere Pakete und Preise stehen offen auf der Seite Leistungen & Preise. Über diese Seite kannst du kein Paket direkt bezahlen: Du schickst eine Anfrage und erhältst Angebot und Rechnung per E-Mail. Wie lange etwas dauert und was es am Ende kostet, hängt vom Umfang ab und wird vorab schriftlich festgelegt.
- Wartungsplan für Geräte: Fälligkeiten im Blick statt im Kopf
- Dienstplan für kleine Teams: Schichten, Urlaub und Wünsche übersichtlich
- Software nach Maß: Anwendungsfälle statt Excel
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