Das Problem
Angebote entstehen aus der letzten Kopie: alte Datei öffnen, Kundendaten tauschen, Positionen anpassen, PDF speichern. Dabei bleiben gern alte Namen, falsche Preise oder Datumsangaben stehen.
Was ein eigenes Werkzeug übernehmen kann
- Eine Liste deiner Leistungen mit Beschreibung, Einheit und Preis.
- Angebote per Klick aus Bausteinen zusammenstellen und als PDF ausgeben.
- Kundendaten einmal erfassen und wiederverwenden.
- Angebotsstände: offen, angenommen, abgelehnt.
- Aus einem angenommenen Angebot einen Rechnungsentwurf ableiten.
Rechnung ist nicht gleich Rechnung
Rechnungen haben Pflichtangaben, und für elektronische Rechnungen und Aufbewahrung gelten Vorgaben. Aktuelle Anforderungen, auch zur E-Rechnung im Geschäftsverkehr, solltest du mit deinem Steuerbüro klären. Darum bauen wir bei Bedarf einen Rechnungsentwurf oder Export für deine Buchhaltungssoftware, behaupten aber nicht, ein Werkzeug sei automatisch steuerlich korrekt. Wir geben keine Steuerberatung.
Ablauf
- Wir sammeln drei bis fünf echte, anonymisierte Angebote von dir.
- Daraus entwickeln wir die Bausteinliste und das Layout.
- Du testest mit einem Probe-Angebot und sagst, was fehlt.
- Wir bauen nach und übergeben.
Was ehrlich offen bleibt
- Unterschiedliche Kunden brauchen unterschiedliche Formulierungen. Das Werkzeug kann Texte anbieten, nicht prüfen.
- Kalkulation ist deine Entscheidung. Wir bauen Rechenwege nach, die du uns erklärst, und testen sie mit Beispielen.
- Nachträgliche Änderungen an versendeten Angeboten sollten nachvollziehbar bleiben, das planen wir ein.
Alternative
Es gibt fertige Handwerker- und Rechnungsprogramme. Wenn dein Ablauf dort schon abgebildet ist, brauchst du kein eigenes Werkzeug. Sinnvoll wird Maßarbeit, wenn deine Leistungen oder Rechenwege dort nicht passen.
Dein erster Schritt: Anfrage senden, Angebot und Rechnung bekommst du per E-Mail.
Ein Gedankenbeispiel (erfunden)
Eine Elektrikerin bietet oft die gleichen Leistungen an: Anfahrt, Stunde, Steckdose setzen, Material nach Aufwand. Im Werkzeug stehen diese als Bausteine. Für ein neues Angebot wählt sie Kunde und Bausteine, passt Mengen an, sieht die Summe und erzeugt das PDF. Ob Preise, Hinweise und Pflichtangaben stimmen, prüft sie selbst, und das Steuerbüro schaut auf die Rechnung.
Fragen, die sich lohnen
- Wie viele Angebote schreibst du im Monat, und wie oft ändert sich der Preis?
- Welche Pflichttexte und Zahlungsbedingungen müssen unverändert bleiben?
- Mit welcher Buchhaltungssoftware arbeitet dein Steuerbüro?
- Wer darf Preise ändern?
Typische Fehler
Preise werden an mehreren Stellen gepflegt. Im Werkzeug gibt es eine zentrale Preisliste, damit Angebote nicht unterschiedlich ausfallen.
Was du mitbringen solltest
- Drei bis fünf anonymisierte Angebote
- deine Preisliste
- Formulierungen zu Zahlung und Gewährleistung
- Informationen zu deiner Buchhaltungssoftware
- dein Logo
Woran du nach den ersten Wochen siehst, ob es passt
Beobachte: Ob Summen stimmen, ob Pflichtangaben vollständig sind, ob das Steuerbüro mit dem Export zufrieden ist. Wir bauen bewusst keine große Erfolgsmessung ein, sondern besprechen nach der Einführung kurz, was gut läuft und was nicht. Ehrlich ist auch ein Ergebnis wie: Das brauche ich doch nicht.
Wann etwas anderes besser ist
Brauchst du nur schöne Rechnungen, sind erprobte Rechnungsprogramme meist die bessere Wahl. Maßarbeit lohnt, wenn Kalkulation und Angebotsbausteine besonders sind.
Kosten und Einordnung
Zur Einordnung: Der erste Schritt „Software-Idee klären“ kostet 490 €, ein „Klick-Prototyp“ 790 €. Weitere Pakete und Preise stehen offen auf der Seite Leistungen & Preise. Über diese Seite kannst du kein Paket direkt bezahlen: Du schickst eine Anfrage und erhältst Angebot und Rechnung per E-Mail. Wie lange etwas dauert und was es am Ende kostet, hängt vom Umfang ab und wird vorab schriftlich festgelegt.
- Lagerliste statt Excel: wissen, was da ist und was nachbestellt werden muss
- Wartungsplan für Geräte: Fälligkeiten im Blick statt im Kopf
- Software nach Maß: Anwendungsfälle statt Excel
Jetzt anfragen – Platz reservieren
Du erhältst Angebot und Rechnung per E-Mail.
Nur für Unternehmen, Selbstständige und Vereine. Alle Preise sind Endpreise; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Keine Rechts- oder Steuerberatung.